Der Ausbau von Windstrom ist mit beträchtlichen Eingriffen in die Natur und die schöne Landschaft verbunden.

windstrom_alternativenDarüber hinaus kommt es zu Beeinträchtigungen von Lebensqualität und Gesundheit bei vielen Menschen im Nahbereich der Windanlagen. Da nur mit erheblichen Subventionen seitens der Verbraucher die Erzeugung von Windstrom möglich ist, führt der Windkraftausbau zu einem Anstieg der Stromkosten.

Die Windstromlobby und manche Politiker wollen uns weismachen, nur durch forcierten Ausbau der Windstromproduktion könne die Energieversorgung gesichert und dem Klimawandel Einhalt geboten werden. Das ist unrichtig.

Es gibt eine große Zahl von Maßnahmen um den Energieverbrauch drastisch zu reduzieren. Wenn wir das intelligent machen, ist damit auch ein Anstieg unserer Lebensqualität verbunden.

Foto: www.windwahn.de

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Derzeit macht die durch Windkraft erzeugte Strommenge in Österreich rund 4% der Stromproduktion aus. Gemessen am Gesamt-Energieverbrauch sind das knapp 1%. Es ist Ziel der Windindustrie, ihren Anteil an der Stromerzeugung von 4% auf 10% zu erhöhen. Das wären rund 4200 GWh Endverbrauch oder 4800 GWh Bruttobproduktion. Geht man von Großwindkraftanlagen mit je 5 GWh/jahr Produktion aus, so wären dazu 970 Stück erforderlich. Anmerkung: Das ist eine rein statistische Behandlung. Wegen der extremen Schwankungen beim Windstrom tun sich da bezüglich der der tatsächlichen Versorgung noch kaum zu lösende Probleme auf.

Man kann aber das Problem der Energieversorgung noch von einer ganz anderen Seite her lösen. Nämlich von der Seite der Verbrauchsminderung durch technische Effizienzsteigerung, dem verstärkten Einsatz von ökologisch unbedenklichen Formen von Erneuerbarer Energie und durch Änderungen im Verbrauchsverhalten.

Wir greifen nur einigen Formen der Effizienzsteigerungen und von unbedenklichen Formen von Erneuerbarer Energie heraus, stellen deren Energiepotential fest und rechnen dieses in das Erzeugungspotential von Windkraftanlagen um.

grafik_energieverbrauch

Die Einsparungen bzw. Ertragspotentiale entsprechen der Produktion von Großwindrädern: 11.100 Stück.

Wir müssten also nur weniger als ein Zehntel des in der Tabelle ermittelten Potentials nutzen und hätten schon mehr erreicht als durch den  Ausbau des Windstromes auf 10% des Stromverbrauches erbracht werden könnte. Und das bei gleichzeitiger Erzielung folgender Vorteile:

  • Bei der Windenergie ist das Problem der stark schwankenden, nicht bedarfsgerechten Produktion in großem Stil als ungelöst einzustufen. Mit Pumpspeicherkraftwerken und Akkus kann da eine Anpassung nur in bescheidenem Ausmaß erfolgen. Bei den in der Tabelle genannten Maßnahmen stellt sich das Problem gleich gar nicht. (Ausnahme solare Warmwasserbereitung, wo aber einfache Pufferspeicher das Problem deutlich verkleinern)
  • Während aber die Installierung von 1000 Großwindanlagen beträchtliche ökologische und menschliche Beeinträchtigungen mit sich bringen würde, haben die angeführten Maßnahmen entweder einen positiven ökologischen Effekt oder sind ökologisch neutral.

 

Foto: www.windwahn.de

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Die in der Tabelle angeführte Maßnahmen und noch zahlreiche nicht angeführte Maßnahmen haben dazu noch den Vorteil eines nicht zu übertreffenden inländischen und lokalen  Beschäftigungseffektes.  Weiters  kommen diese Maßnahmen ohne lange Planungsphasen und aufwändige Genehmigungsverfahren aus und vermeiden eine Spaltung der Bevölkerung in Befürworter und Gegner. Aber an dieser Lösung  profitiert die Windkraftlobby nichts. Und für manche Politiker fällt eine Möglichkeit weg, ihren Ideologien zu folgen oder ihre Bedeutung zu demonstrieren. Sachlichkeit und logisches Denken wären da herausgefordert.