Wieder ging in Deutschland unkontrolliert ein Windrad in Flammen auf. Wieder war die Feuerwehr hilflos. Dieses unkalkulierbare Risiko für den Kobernaußerwald wollen uns die Munderfinger als großen Fortschritt verkaufen. Beim Bau läuft alles nach Plan. Wo ist der Plan der Munderfinger Betreibergesellschaft wenn so ein Monsterrad im Sommer bei Trockenheit abbrennt ??? Wenn es erst mal brennt und bemerkt wurde, haben die Munderfinger ca. 5km Anfahrtsweg zum Zusehen. Gelöscht kann so wie so nicht werden!!“  mehr ….

28.10.2013, 13:58 Uhr

Am Sonntag brannte im Bördekreis in Sachsen-Anhalt ein Windrad. Die Feuerwehrleute standen hilflos daneben und mussten zusehen, wie ein Millionenschaden entstand. Es ist nicht der erste Fall dieser Art.

Die Feuerwehrleute konnten nur zusehen: Brand eines Windrades am Sonntag im Bördekreis (Sachsen-Anhalt), rund 20 Kilometer westlich von Magdeburg.

windrad brennt

Es sind atemberaubende Aufnahmen, die im Bördekreis in Sachsen-Anhalt entstanden sind. Ein Windrad steht in Flammen – und mehr als ein Dutzend Feuerwehrmänner stehen in voller Einsatzmontur hilflos davor.

Nun ermittelt die Polizei nach der Ursache des Brandes – nach Informationen des MDR werde als Grund für den Brand ein technischer Defekt vermutet. Möglicherweise habe sich wegen der Orkanböen der Generator überhitzt. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf 1,2 Millionen Euro. Bei dem betroffenen Windrad dürfte es sich um eine V66/1650 des dänischen Herstellers Vestas handeln.

Der Maschinenraum sei vollständig ausgebrannt und ein Rotorblatt stürzte brennend in die Tiefe, berichtet die örtliche Feuerwehr. Brennende Teile seien mehrere hundert Meter weit geflogen. Der Fall zeigt, wie wenig beherrschbar Brände an Windrädern sind – zumal die Anlagen eine immer größere Höhe erreichen.

So sei die „Witterung und die Jahreszeit auf Seite der Feuerwehr“ gewesen, hieß es. „Hätte es im Sommer und vielleicht bei einem bestellten Getreideacker gebrannt, wäre ein Großbrand die Folge gewesen“, teilten die Einsatzkräfte mit.

Insgesamt zwölf Fahrzeuge und 50 Feuerwehrmänner waren vor Ort, doch sie mussten sich darauf beschränken, das Gebiet zu sichern und herabfallende Teile zu löschen. Bereits Mitte des Monats war ein Windrad in Sande im Landkreis Friesland in Brand geraten, wobei ein Schaden von drei bis vier Millionen Euro entstand. Auch hier konnte die örtliche Feuerwehr das Windrad nur kontrolliert abbrennen lassen – die Anlage war zu hoch, um den Brand mit einem Löschgerät zu erreichen.