Der Gordische Knoten der Blockierer sei dadurch zerschlagen worden, prahlt der Öko-Alexander, das Windpark-Projekt Munderfing werde noch heuer in Betrieb gehen.

Nach den Benachteiligungen durch die Gesundheitsreform ermöglicht sein Zasterplan in dieser Legislaturperiode den zweiten Schlag ins Gesicht des Innviertels. Eine Region, deren Laufkraftwerke fünf Mal so viel Strom erzeugen, wie ihre Haushalte verbrauchen, muss zusätzlich ihre landschaftliche Schönheit preisgeben.

Der Kobernaußerwald muss der „Energiewende“ geopfert werden – es ist die Wende von der Vernunft einer bisher professionell gesicherten Stromversorgung hin zu einer von „Energiegenossen“, die ihr „schönes ökologisches Kartenhaus auf Subventionen und auf dem Rücken von Stromkunden“ aufbauen (FAZ, 23. 5. 2013). Da ist es nur logisch, dass Anschober in seiner Presseaussendung auf die Unzuverlässigkeit der Stromversorgung aus Wasserkraft hinzuweist und seine läppischen Windspargel anpreist. Für wie blöd hält er uns eigentlich?

Die Jahresleistung der Windräder in Oberösterreich neutralisiert den CO2-Ausstoß Chinas für etwa eine Minute. Mit der Industrialisierung des Kobernaußerwaldes und der Verschandelung von großen Teilen unseres Bundeslandes erkauft er sich eine weitere. Wir sind tief beeindruckt.

 

Mag. Johann Aschenberger, Verein zum Schutz des Kobernaußer- und Hausruckwaldes, Ried im Innkreis