Krank durch Schall – Schwingungen und ihre Auswirkungen auf Mensch und Material

VAD: Vibroacoustic Disease – Vibrationsakustische Erkrankung

Eine weitere Erkrankung hervorgerufen durch Niederfrequenzschall, z.B. ausgehend von Windkraftwerken und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit – leicht verständlich präsentiert.

Anlässlich der Senatsanhörung in Australien zum Thema Auswirkungen von Windindustriezonen im ländlichen Raum präsentierte Prof. Dr. Mariana Alves-Pereira ihre Untersuchungen zur Vibrationsakustischen Erkrankung, kurz VAD, in einem Wissenschafts-Workshop.

Dr. Alves-Pereira erforscht mit ihrem Team in Portugal bereits seit 30 Jahren den Einfluss von niederfrequentem Schall auf die Gesundheit und entdeckte die Zusammenhänge zwischen Niederfrequenzschall emittiert durch verschiedene Industrieanlagen und ernsthafte gesundheitliche Probleme.

Low Frequency Noise and Health Effects – Mariana Alves-Pereira, PhD, Lusófona University, Lisbon, Portugal & Nuno Castelo Branco, MD
Center for Human Performance, Alverca, Portugal (PDF, 3.9MB)

Auch das bundeseigene Robert Koch Institut, welches bereits im Herbst 2007 eine Untersuchung zu den Auswirkungen von nicht mehr, bzw. kaum noch hörbarem Schall von Industrieanlagen (inkl. Windkraftanlagen) auf den menschlichen Körper angeregt hat, die allerdings nie erfolgt ist, hat sich mit dem Thema beschäftigt.

Das nebeschwingungsmodellnstehende Modell des RKI zeigt den menschlichen Körper mit seinen Resonanzfrequenzen.

Schwingungen im Resonanzbereich schädigen das entsprechende Organ, je nach Dauer und Intensität der Schalleinwirkung schlimmstenfalls bis hin zur Zerstörung.

Die Diagnose eines follikulären Non-Hogdkin Lymphoms der Autorin dieser Zeilen, die bereits seit 1995 Niederfrequenz- und Infraschall an Windkraftanlagen ausgesetzt ist und wie ihr Ehemann seit Jahren unter WTS  leidet, veranlasste die an den Auswirkungen von WKA forschende Medizinerin Dr. Nina Pierpont (WTS) zu einem Gedankenaustausch mit Dr. Alves-Pereira und Dr. Castelo Branco über die Möglichkeit eines Übersprungs (crossover) der extremen WTS zu VAD.

Die seit 2000 unregelmäßig auftretenden Geschwüre in der Mundschleimhaut, ein typisches Symptom von VAD, und die ebenfalls in Schleimhäuten (Unterbauch) aufgetretenen Lymphome könnten diese Annahme bestätigen.

Is it VAD? – Artikel auf www.windturbinesyndrome.com

Dass Schwingungen im Resonanzbereich zerstörerisch sein können, zeigt das Video der Tacoma-Brücke, die 1940 dadurch zusammenbrach.

Schall breitet sich mit ca. 340 m/s aus. Das Haus auf dem Foto ist 320 m von der nächstgelegenen Windkraftwerk entfernt. Eine 1Hz Schallwelle ist nach nocht einmal enem Phasendurchgang an dem Haus angekommen. Die Dämpfung der Schallwelle ist während des ersten Wellendurchgangs nahezu Null. D.h. Die Infraschallwelle mit einer Schwingunbgsdauer von 1 Hz (= 1 Wellendurchgang je Sekunde) trifft mit voller auf das Haus. Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde – seit über 16 Jahren.

(c) Dr. Musehold / JuMa

(c) Dr. Musehold / JuMa

Schall ist nicht nur, was wir hören. Schallwellen sind Druckwellen, die auf den ganzen Körper wirken. Was wir hören ist nur ein Teil davon. Unterhalb 16 Hz (also 16 Schwingungsdurchgänge je Sekunde) hören wir nichts. Aber wir können die Druckwellen spüren.

Weitere aktuelle Erfahrungen zu den Auswirkungen und Gefahren von Infra- und Niederfrequenzschall, zu medizinischen und akustischen Untersuchungen, zu Infraschallwaffen und zu schottischen Konsequenzen lesen Sie hier:

Apotheker gerät mit seinen Freunden in einen „ Katastrophen-Strudel“ beim Besuch eines sog. Windparks in New South Wales, Australien:

„Wir waren gezwungen, den Ort (Anm. der Red.: die Windindustriezone) aufgrund von starker Übelkeit zu verlassen“

http://www.windturbinesyndrome.com/news/2011/we-were-compelled-to-leave-the-site-due-to-severe-nausea-australia/

Ärztin in Dänemark: „Auch wir erleben, wie Anwohner (Anm. der Red.: von Windindustriezonen) ihr Zuhause verlassen.“

http://www.windturbinesyndrome.com/news/2011/we-now-see-families-leaving-their-homes-reports-physician-denmark/

Experten referieren in Cape Cod, MA/USA: „ Die Wahrheit über die Windenergie verstehen…“

http://www.windturbinesyndrome.com/news/2011/understanding-the-truth-of-wind-energy-lecture-series-june-2011-cape-cod-ma/

WKA lassen die Wände vibrieren: WK-Anwohner berichten aus Ontario, CA:

“Es gibt keinen Garten in diesem Jahr. Mein Hof ist ein einziges Durcheinander. Ich kann nicht länger als 20 Minuten draußen sein… “

http://www.windturbinesyndrome.com/news/2011/turbines-vibrate-the-walls-ontario/

Auflistung der Krankheitssymptome ist beeindruckend vertraut…

UK- Groß Brittanien: Ein Ehepaar in Torrington gibt sein Haus und seine Firma auf, nachdem nebenan WKA errichtet wurden.

„Nachts höre ich die Windkraftwerke durch mein Kopfkissen“

http://www.windturbinesyndrome.com/news/2011/%E2%80%9Ci-can-hear-the-turbines-through-my-pillow-at-night-united-kingdom/

Anwohner einer Windindustriezone in MA/USA berichten auf einer Anhörung von ihren Erfahrungen und Sorgen: „ Wir sind unfreiwillige Versuchskaninchen in Eurem Experiment mit Windenergie“

http://www.windturbinesyndrome.com/news/2011/%E2%80%9Cwe-are-the-unwilling-guinea-pigs-in-your-experiment-with-wind-energy-mass/

Australien: Anwohner berichten vorm Nationalen Gesundheitsamt von ihren Krankheitssymptomen:

http://www.windturbinesyndrome.com/news/2011/national-health-institute-hears-testimony-on-wind-turbine-syndrome-australia/

Frau Janssen in Waubra, Vict./AUS: “Im Mai-Juni 2009 erwachte ich in der Nacht mit Herzrasen und Atemnot. Ich habe es zunächst nicht assoziiert mit Windkraftanlagen. Im Juli hat mein Hausarzt festgestellt, dass mein Blutdruck erhöht war.“

Sie sagt, sie fühlt auch Schwingungen, Bluthochdruck, Tinitus, kognitive Depressionen, Schlafstörungen, Ohren- und Kopfdruck.

Und sie fand heraus, dass 37 weitere Personen im Umkreis von 4 km um die Windkraftwerke an denselben Symptomen erkrankt waren.

Wenn das, was man nicht hört auch nicht krank machen kann, wie uns die Windlobbyisten in Ämtern, unter Politikern und den WK-Profiteuren immer noch weismachen wollen, WARUM GIBT ES DANN INFRASCHALLWAFFEN?.

Patentierung von Infraschallwaffen einer deutschen Waffenschmiede:

http://www.patent-de.com/20001012/DE19814798C2.html

http://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?window=1&space=menu&content=treffer&action=pdf&docid=DE000019814798C2&Cl=2&Bi=1&Ab=1&De=2&Dr=5&Pts=&Pa=&We=&Sr=1&Eam=&Cor=&Aa=&so=asc&sf=vn&firstdoc=1&NrFaxPages=6&pdfpage=1&xxxfull=1

http://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?window=1&space=main&content=treffer&action=textpdf&docid=DE000019814798C2

SENSATIONSNACHRICHT aus SCHOTTLAND vom 09.06.2011:

Eine Kommune in Schottland hat die Betreiber eines sog. Windparks gezwungen, diesen abzuschalten, nachdem das Unternehmen während der Planung die Kontrollauflagen verletzt hat und es zu einem übermäßigen Lärm durch den sog. Windpark gekommen war.
Die Menschen in der Nähe des Achany Windpark bei Rosehall beklagen das Elend durch den ständigen Lärm und sind verärgert, dass ihre Beschwerden von den Betreibern ignoriert werden.

http://www.windturbinesyndrome.com/news/2011/finally-a-govt-has-the-balls-to-shut-down-loud-infrasonic-windfarm-scotland/

Skandalöses aus Schleswig-Holstein, BRD:

In Neuendorf-Sachsenbande in Schleswig-Holstein wird ein sog. Windpark seit nunmehr 16,5 Jahren ohne gültige Genehmigung betrieben, denn die Auflage der Lärmmessung nach Inbetriebnahme 1995 wurde trotz Reklamation der Anwohner nie erfüllt!

Im Gegensatz zur o.g. Kommunalbehörde in Schottland weigern sich die hiesigen Ämter (Kreisbauamt, Staatliches Umweltamt, Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, LLUR) seit Aufforderung durch uns im Jahr 2008, ihre Kontroll- und Aufsichtsfunktion zu erfüllen und für die Erfüllung der Genehmigungsauflagen zu sorgen.

Neben der seit 1995 fehlenden Lärmmessung an 3 Messpunkten wurde der vorgeschriebene Abstand zu einem Nachbarhaus um 10 m unterschritten, die WKA befinden sich nicht an den genehmigten Standorten, sondern wurden in der Planungsphase um bis zu 100 m vom Haus der Betreiber in Richtung der Nachbarhäuser verschoben, wodurch sich Lautstärke, und Schattenwurfdauer auf die Nachbarhäuser zu Ungunsten der Nachbarn verschoben hat. Die Betreiber haben sich die schädlichen Immisionen auf ihr Haus ferngehalten. Eine WKA befindet sich auf einer Ausgleichsfläche für andere WKA. Ausgleichsflächen dienen dem Ausgleich für verbrauchte Naturflächen zugunsten des Naturschutzes und sind eigentlich nicht überplanbar.

Der Versuch, die Betreiber auf Einhaltung der Lärmgrenzen und Nachtabschaltung zu verklagen, scheitert bisher, da die WKW angeblich keinen Besitzer haben…

Australien:

Ausdrückliche Warnung an alle Planer und Genehmigungsinstanzen für Windkraftstandorte. (Dr. Sarah Laurie und Prof. Natalie Fryde,) 8. Juli 2011

Waubra Stiftung fasst die Ergebnisse ihrer Feldversuche zusammen in Ergänzung mit den Untersuchungen von Dr. Harry, Dr. Pierpont (WTS), Dr. Iser, Dr. Alves-Pereira (VAD)

Die Waubra Stiftung in Australien weist im u. s. Schreiben sämtliche Personen und Entscheider darauf hin, welche Gefahren für Anwohner oder anwesende Personen aus Gründen der Berufsausübung oder Besucher im Umkreis von 10 km um Windkraftwerke bestehen.

Diese Konsequenz resultiert aus ihren eigenen Feldversuchen und den klinischen und akkustischen Untersuchungen weltweit.

Folgende Krankheitssymptome setzen unmittelbar mit der Inbetriebnahme der Windkraftwerke ein:

  • Schwerer chronischer Schlafentzug
  • Akute hypertensive Krise (plötzlich steigender Blutdruck auf über 230/130mmHg)
  • Neu auftretender Bluthochdruck
  • Herzinfarkt, inkl. Tako Tsubo-Kardiomyopathien (reversible linksventrikuläre Dysfunktion)
  • Verschlechterung bereits vorhandener, aber durch medizinische Behandlung stabile Vorerkrankungen wie Angina pectoris, Bluthochdruck, Diabetes, Migräne, Tinnitus, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen
  • Schwere Depressionen mit Suizidgedanken
  • Entwicklung von irreversiblen Gedächtnisstörungen, Tinnitus und Hyperakusis (pathologische akustische Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen normaler Lautstärke – 70-80 dB)

Andere Symptome, einschließlich derer von praktizierenden Medizinern wie Dr. Amanda Harry beschriebenen, sind in der von Dr. Nina Pierpont verfassten Fallstudie enthalten. (Einsendung Nr. 13 auf die Anfrage bezüglich ländlicher Windfarmen des Australischen Senats), welche 2009 veröffentlicht wurde als „Wind Turbine Syndrome, A report on a natural experiment“ in K-selected Books, Santa Fe.

Verschiedene gesundheitlichen Probleme wurden vom australischen Allgemein-Mediziner Dr. David Iser im Jahre 2004 festgestellt. Er hat die damalige australische Regierung unterrichtet, nachdem nach Inbetriebnahme des Toora Windprojekts seine Patienten krank wurden. Seine Warnungen wurden von Regierung und Politikern ignoriert.

Dieses sowie weiteres unterstützendes Material wurde den Windkraftbetreibern, den Gesundheitsministern und führenden Beamten aus dem Gesundheitsbereich verfügbar gemacht. Die Zeit, diese Informationen zu ignorieren oder zu verneinen, ist längst vorbei. Ebenso die Instrumentalisierung des Clean Energy Council , um den Zusammenhang zwischen nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit und dem Betrieb von Windkraftanlagen zu verschleiern.

Bei den Toora und Waubra Windprojekten sind einige Einwohner, die ernsthaft krank geworden sind, von den Betreibern herausgekauft worden – aber nur, nachdem sie einen Vertrag unterschrieben haben, in dem steht, dass sie nicht über ihre gesundheitliche Probleme reden werden. Dies ist ein Beweis dafür, dass die Gesundheitsprobleme den Betreibern sehr wohl bewusst sind.

In der Zwischenzeit sind weitere Windprojekte realisiert worden. Dabei haben die Betreiber betont, dass ihre Projekte akzeptable Standards erreichen und dadurch impliziert, dass sie keinerlei Gesundheitsprobleme verursachen.

Die Stiftung ist auch besorgt darüber, dass die von Prof. Mariana Alves-Pereira aus Portugal beschriebene Vibrations Akustische Krankheit (VAD) auftritt, wenn Menschen dauerhaft Windturbinen ausgesetzt sind. Die Krankheit ist bereits bei Bewohnern eines Hauses festgestellt worden, die den Belastungen von Infraschall und niederfrequentem Lärm ausgesetzt sind, die dem Pegel entsprechen, den die Stiftung bei betroffenen australischen Bewohnern festgestellt hat.

Die Stiftung hat erfahren, dass über 20 Familien in Australien gezwungen waren, ihre Häuser aufgrund von durch Windturbinen verursachten schwerwiegenden Krankheiten zu verlassen. Vor kurzem haben fünf Familien in Waterloo (Südaustralien) ihre Häuser verlassen, nachdem die größeren 3 MW WKA schwerwiegende Auswirkungen auf sie hatten. In einigen Fällen sind Menschen gezwungen gewesen, ihre Häuser aufzugeben, um in Schuppen oder in Wohnwagen bei Freunden unterzukommen.

Die Stiftung ist sich bewusst, dass die Empfehlung des Nationalrates für Gesundheit und Medizinische Forschung lautet, einen vorsichtigeren und präventiveren Ansatz zu verfolgen. Uns ist nicht bekannt, ob Industrie oder Planungsbehörden diesen wertvollen und wichtigen Rat befolgt haben.

Nach Meinung der Stiftung sollte, bis die Forschungen abgeschlossen sind, Betreibern und Planern nicht erlaubt werden, weitere Windkraftanlagen innerhalb eines 10 km-Umkreises von Wohngebieten zu planen oder zu errichten. Andernfalls kann dies zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden bei den Anwohnern führen.

Wir möchten die Verantwortlichen für die Konstruktion, Finanzierung und Planung solcher Windkraftprojekte daran erinnern, dass sie zuallererst verpflichtet sind, sicherzustellen, dass diese keine Schädigung angrenzender Anwohner verursachen. Wer vorhandene Beweise ignoriert, indem er diese Verfahrensweise fortsetzt, läuft Gefahr, diesen Grundsatz zu verletzen. Daher müssen sie mit Konsequenzen rechnen.

Originaltext: http://windconcernsontario.wordpress.com/2011/07/01/explicit-cautionary-notice-to-those-responsible-for-wind-turbine-siting-decisions/#more-28023