Der Ausbau alternativer Energiequellen kostet. Das wird den Strom – gerade anfangs – nicht billiger machen, so EVN-Chef Peter Layr.

Die EVN will in den nächsten Jahrn 800 Mio. Euro in den Ausbau erneuerbarer Energie investieren.


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Der Umstieg auf Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Wasserkraft wird Strom in Österreich teurer machen, sagte der Chef des niederösterreichischen Energieversorgers EVN, Peter Layr, am Wochenende im ORF-Radio. Langfristig werde sich diese Investition aber rechnen. Den Vorwurf der Regulierungsbehörde E-Control, wonach der aktuelle Strompreis hierzulande um 10 Prozent zu hoch sei, weist Layr zurück und meint: “Strom war immer schon zu teuer. Das hören wir seit 20 Jahren.”

Der niederösterreichische Energieversorger will seine Windkraftanlagen in den kommenden fünf Jahren verdreifachen. 800 Mio. Euro sollen in den Ausbau von erneuerbaren Quellen investiert werden. Billiger werde Strom dadurch nicht, denn die Förderung von Ökostrom koste, so Layr. “Diese Förderungen nehmen durch die Technologiereife, so rechnen wir, mit der Zeit ab. Und so ist der Übergangszeitraum mit höheren Kosten verbunden, aber dann sind wir im Endeffekt auf einem niedrigeren Kostenniveau als wir vorher waren.”