Durch das Rotieren der WKA-Blätter werden hörbare und nicht hörbare Geräusche verursacht.

Je nach Frequenzbereich unterscheidet man:

  • Infraschall < 16 Hz (für Menschen nicht hörbar)
  • Hörschall von 16 Hz bis 20 kHz ( für Menschen hörbarer Schall)
  • Ultraschall von 20 kHz bis 1,6 GHz (für Menschen nicht hörbar, da zu hochfrequent)
  • Hyperschall > 1 GHz

Der hörbare Schall umfasst also ein Frequenzspektrum von 16 – 20.000 Hz. An der Nabe der WKAs können Geräusche mit einem Schalldruckpegel von 100-120 dB(A) entstehen. Der aerodynamische Lärm, ein tiefer Ton, entsteht durch den Eintritt der Rotorblätter in die verschiedenen Luftschichten und beim Vorbeiziehen am Mast. Dies geschieht 60 mal in der Minute bei einer Umdrehung von 20 U/pm.

Dabei handelt es sich um Schallwellen im Frequenzbereich von etwa 16 Hz und darunter. Diese zwar messbaren, aber vom Menschen nicht hörbaren, tiefen Töne werden als Vibrationen oder nur als Unwohlsein bemerkt. Infraschall kann auf den menschlichen Körper wirken, ohne dass er bewusst wahrgenommen wird.

Infraschall enststeht schon bei einer WKA mit einem Schalldruckpegel von 80 bis zu 120 dB(A) . Bei Windparks oder großen WKAs kann der Schallpegel noch zunehmen. Die langwelligen Infraschallwellen können, anders als hörbarer Schall, größere Schutzwälle und auch Häuser durchdringen.