1. Windkraftanlagen in Deutschland:

Ausgelöst durch die konsequente Agitation der Windkraftlobby wird die Bedeutung der Windenergie von Politik und Bevölkerung stark überschätzt. Selbst in Deutschland, das im Norden des Landes große windstarke Gebiete besitzt und wo bereits rund 22.000 Windkraftanlagen laufen, die in manchen Regionen die Landschaft völlig dominieren, macht der Windstrom nur 6,5 % der gesamten Stromerzeugung aus. Der Anteil am gesamten Energieaufkommen ist rund 1 %.

 

2. Windkraft in Österreich:

In Österreich sind rund 950 Windkraftanlagen installiert, welche rund 2 % des Aufkommens an erneuerbarer Energie abdecken (Biomasse/Holz = 59 %, Wasserkraft = 36 %). Zum Gesamt-Energieaufkommen trägt der Windstrom lediglich 0,5 % bei. Selbst ein Ausbau auf das 3-fache von 1000 MW Nennleistung auf 3000 MW bis zum Jahr 2020 würde den Anteil des Windstromes nur auf 1,5 % des Energieaufkommens erhöhen. Dies würde eine erhebliche Veränderung großer Regionen bedeuten, aber keinen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten.

 

3. Windkraft in Oberösterreich:

80 % des Windstromes werden in Österreich in den Bundesländern Niederösterreich und Burgenland erzeugt. Im Osten Österreichs herrschen die besten Windverhältnisse. Weiters erleichtern und verbilligen ebene siedlungsfreie Großagrarflächen die Installation von Windanlagen. Diese Gunstlagen sind jedoch schon zu einem Großteil verbaut. Daher sucht die Windstromwirtschaft nun Ersatzstandorte und nimmt dabei auch wesentlich ungünstigere Windverhältnisse in Kauf. Die agrarisch genutzten Gebiete sind in OÖ. praktisch durchwegs recht kleinräumig besiedelt, so dass die Mindestabstände zu bewohnten Gebieten zumeist nicht eingehalten werden können. Man weicht daher in bewaldete Gebiete wie das nördliche Mühlviertel, Kobernaußerwald-Hausruck sowie Höhenrücken in den Voralpen (z.B. Eiskogel/Pettenbach) aus. Zusätzlich zu ungünstigen Windverhältnissen müssen noch ungünstige topografische und geologische Verhältnisse sowie hohe Kosten für Straßen und Stromleitungen in Kauf genommen werden.

Anmerkung: Auch Österreichs oberster Stromkoordinator Walter Bolz betont beim „Runden Tisch“ der OÖ-Nachrichten die schlechten Windverhältnisse in OÖ. Windstromerzeugung ist in OÖ nur durch die üppigen von den Konsumenten zu bezahlenden Subventionen möglich. Wir finanzieren die Zerstörung unserer Landschaft.

 

4. Wind und Stromerzeugung:

Die in einer Luftströmung (Wind) enthaltene Energie hängt in hohem Maße von der Luftgeschwindigkeit ab und verändert sich mit der 3. Potenz der Geschwindigkeit. Hat ein Windrad bei einer Windgeschwindigkeit von 12 m/sec eine Leistung von 2000 KW, dann sind es bei 6 m/sec nur mehr ein Achtel, nämlich 250 KW und bei 4,5 m/sec nur mehr 100 KW.

 

5. Wind und Wald:

Generell wird eine Luftströmung in Bodennähe schwächer. Das Ausmaß hängt jedoch von der „Rauhigkeit“ der Oberfläche ab. Am geringsten ist die Abnahme bei glatten Wasserflächen und bei beweideten Grasflächen. Am größten ist die Abnahme bei Waldflächen, da diese einen wesentlichen Anteil der Strömungsenergie aufzehren. Um diese Abnahme möglichst in Grenzen zu halten, geht man in Waldgebieten zu immer höheren Windanlagen (Nabenhöhe Steiglberg 90 m?, Munderfing rund 140 m) über. Dies bringt jedoch deutlich höhere Kosten (Fundamente, Turm) mit sich. Sowie außerdem noch eine weiter gehende visuelle Beeinträchtigung des Umlandes.

 

6. Wind im Kobernaußerwald:

Der Wind weist im Kobernaußerwald unterschiedliche Qualität auf. Günstige Verhältnisse sind beim Windrad Steiglberg mit einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 6,3 m/sec (lt. österreichischem Windatlas in 100 m über Grund). Wesentlich ungünstigere Verhältnisse herrschen an den Standorten der geplanten Windanlagen Munderfing mit durchschnittlich 5,4 m/sec. (Bei 5,4 m/sec pro sec ist die Energieausbeute eines Windrades um ein Drittel schlechter als bei 6,3 m/sec.) Durch sehr hohe Windanlagen versucht man auf ein Höhenniveau mit besseren Windverhältnissen zu kommen. Dies gelingt jedoch nur teilweise, so dass mit geringer Stromausbeute zu rechnen ist. Die hohen Anlagen verursachen höhere Baukosten. Die in Munderfing zirkulierenden Informationen zu den Anlagekosten der vorgesehenen Windradtypen sind im Verhältnis zu uns aus Deutschland bekannten Kosten deutlich günstiger. Mag sein, dass die Munderfinger so gute Verhandler sind. Trotzdem ist ein gewinnträchtiger Betrieb des Windparkes Munderfing nur schwer vorstellbar. Deutlich besser als Munderfing sind die Windverhältnisse bei den Standorten des ehemaligen Projektes SILVENTUS mit rund 6 m/sec. Es ist damit zu rechnen, dass die Windkraftbetreiber alles tun werden, um auch dort Windanlagen zu errichten.


7. Nachteile des Windstromes:

Ein wesentlicher Nachteil ist die, von den Zufällen der Windstärke stark schwankende Stromproduktion. Zwei Drittel der Zeit produziert bei uns ein Windrad Null Strom oder ganz geringe Mengen. In vielen Perioden muss einer Windanlage sogar Strom zugeführt werden, um die technischen Systeme betriebsbereit zu halten. Über andere Perioden wird dagegen Windstrom in großer Menge produziert. Zur Verteilung diese Stromes müssen Netze ausgebaut werden und es müssen andere Kraftwerke heruntergefahren oder gar stillgelegt werden, was deren Wirtschaftlichkeit verschlechtert. Die immer wieder als Stromspeicher genannten Pumpspeicherkraftwerke sind zur Speicherung von Windstrom nur bedingt geeignet. So wäre der Speichersee  des beim Donaukraftwerk Jochenstein geplanten Pumpspeicherwerkes innerhalb von 10 bis 15 Stunden Stormproduktion geleert. Windarme Perioden dauern aber oft Tage und Wochen.

Noch ein Umstand ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen:

Wenn bei uns ausreichend Wind weht um Windstrom in nennenswerten Mengen zu erzeugen, weht in aller Regel auch in Deutschland kräftig der Wind. Die rund 22.000 dort installierten Windanlagen erzeugen dann Strom im Überfluss. Die Spot – Preise an der Strombörse in Leibzig sinken dann gegen Null und immer öfter gibt es Perioden in denen man noch Geld draufgelegt bekommt, wenn man diesen Überschussstrom abnimmt. Windräder in OÖ würden also vor allem dann Strom produzieren, wenn er an der Strombörse zu Niedrigpreisen zu kaufen wäre. Unseren Windstromerzeugern ist das egal. Sie erhalten den durch uns Stromkunden zwangssubventionierten hohen Einspeisetarif. Volkswirtschaftlich betrachtet ist das Unsinn.

 

8. Windstromerzeugung und Lebensqualität:

Die Errichtung eines Windparks bedeutet  erhebliche Eingriffe in die Natur und in das Landschaftsbild der betroffenen Region.  Diese wirken sich (zum Unterschied von monotonen Großagrargebieten) in unserer fein strukturierten,  gegliederten Landschaft besonders gravierend aus. Menschen die im Nahbereich solcher Windanlagen wohnen sind besonders beeinträchtigt was zu Unwohlsein, Schlafstörungen bis hin zu gesundheitlichen Schäden führt. Die Auswirkungen von Infraschall ist noch gar nicht ausreichend untersucht. Ein Wohnsitzwechsel ist oft nicht möglich weil Immobilien in der Nähe von Windparks stark an Wert verlieren und der Verkaufserlös nicht ausreichen würde um andernorts etwas Vergleichbares zu erwerben. Diese Tendenz wird sich in Zukunft noch verstärken weil immer größere Windanlagen gebaut werden. Galten bisher Gesamthöhen von 130 bis 140 m bereits als große Anlagen so erreichen neue Anlagen, wie sie auch jetzt für das Projekt Munderfing geplant sind Höhen von 200 Metern. Diese Riesenmonster sprengen jeden natürlichen Rahmen.

 

9. Ausbaupläne in Oberösterreich

Die Landesregierung möchte bis 2020 die Windstromproduktion auf (rechnerisch) 10% des Stromverbrauches in OÖ ausbauen. Dazu wären rechnerisch rund 300 Großwindanlagen erforderlich. Es sind aber folgende Schwierigkeiten zu berücksichtigen:

  • Mangels Wind erzeugen diese Anlagen in etwas zwei Drittel der Zeit keinen Strom oder nur in ganz geringen Mengen. Der Strombedarf muss dann durch bereitstehende „Schattenkraftwerke“ aufgebracht werden. Bei Starkwind (10 m/sec und darüber) erzeugen diese 300 Windanlagen jedoch sehr große Mengen von Strom in der Größenordnung von 700 MW.  Das entspricht der Leistung von 3 großen Donaukraftwerken. Es ist nun den Zufälligkeiten des Windes überlassen, ob die Windstromanlagen so gut wie keinen Strom produzieren oder extrem große Mengen. Strom ist aber nur dann wirklich etwas wert, wenn er bedarfsgerecht erzeugt wird. Windstrom ist ein Zufallstrom der die Netzbetreiber vor erhebliche Probleme stellt.
  • Es wird sehr schwer bis unmöglich sein, in OÖ geeignete Standorte für 300 Windkraftanlagen zu finden. Bestimmte Regionen müssten mit einer sehr großen Zahl von Windanlagen ausgestattet werden. So ist für die Region Kobernaußerwald – Hausruck mit etwa 100 Anlagen zu rechnen. Das nördliche Mühlviertel und die Voralpen wären andere Schwerpunkte. Das Landschaftsbild würde großräumig völlig  verändert. Die Lebensqualität zahlreicher Menschen würde verschlechtert und der Wert von Immobilien stark fallen.

 

10. Kosten des Windstroms:

Die direkten  Zusatzkosten eines Haushaltes bei einem angenommenen Jahresstromverbrauch von 3500 KWh sind:

Ökostromzuschlag 0,4 Cent/KWh                                      € 14,– / Jahr
Zählpunktpauschale                                                                 € 15,–/  Jahr

20% MWSt                                                                                    €   5,80 /Jahr
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Gesamt                                                                                          € 34,80  /Jahr

 

Die Haushalte verbrauchen aber nur rund 20% des gesamten Stromes.

Öffentliche Einrichtungen, und Betriebe brauchen erhebliche Mengen an Strom. Für Betriebe sind das Kosten, welche die Preise ihrer Produkte und Dienstleitungen erhöhen und für uns teurer machen. Bei den öffentlichen Einrichtungen bezahlen wir das über die Steuern. Dadurch erhöhen sich die Kosten für den Konsumentenhaushalt schon jetzt auf sicherlich über € 100,– pro Jahr. Tendenz steigend.

 

11. Alternativen:

Die Windstrombranche will die Windkraft als Alternative zum Atomstrom darstellen. (Diese Leute betrachten Fokushima als „Geschenk des Himmels.“ Dazu ist der Windstrom aber aus zwei Gründen nicht in der Lage.

  • Das Potential der Windkraft in Europa ist zu gering
  • Die extremen Schwankungen bei der Windstromproduktion machen eine gesicherte Versorgung nicht möglich.

 

Es gibt jedoch zwei riesige Potentiale zur Senkung des Energieverbrauches.

Nämlich die Effizienzsteigerung beim Energieeinsatz und der bewusst sparsame Umgang mit Energie. Nur mit konsequenten Anstrengungen in diesen Bereichen, die bislang allenfalls  im Ansatz erkennbar sind, ist das Energie – Klimaproblem lösbar.

Beilage 1 nennt beispielhaft 7 technische Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und gibt deren Potential auch umgerechnet in die Energieerzeugung von Windkraftanlagen an. Das Einsparungspotential entspricht in Summe der Stromproduktion von 11590 Großwindkraftanlagen in Österreich. Eine Zahl die völlig außerhalb der Realisierungsmöglichkeiten liegt. Bereits 1000 bis 1500 Anlagen in den sensiblen Naturräumen unseres Landes würden unser schönes Österreich nachhaltig zerstören. Dazu kommt wiederum das unlösbare Problem der zeitgerechten Verfügbarkeit. Einsparungen durch Effizienzsteigerung sind ganz automatisch „bedarfsgerecht“.

Dazu käme noch der hohe, aufs ganze Land verteilte Beschäftigungseffekt der sich bei Durchführung dieser Maßnahmen ergibt. Die Windkraftanlagen können auch in diesem Aspekt in keiner Weise mithalten.


12. Österreichische Unterlieferanten:

Die großen Windkraftanlagenerzeuger in Deutschland und in Dänemark beziehen Werkstoffe und Komponenten auch bei österreichischen Zulieferfirmen. Dies wird von der heimischen Windlobby als Verpflichtung dargestellt, auch in Oberösterreich Windanlagen zu installieren. (Siehe dazu auch Ausführungen von Windlobbyist Moidl beim Runden Tisch der OÖ-Nachrichten am 3. Feber 2012.) Die großen Windkraftbauer kaufen einen kleine Teil ihrer Waren bei österreichischen Zulieferern weil diese qualitativ entsprechende Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten. Die von der Windlobby angesprochenen Kompensationsgeschäfte  sind ein Relikt des Staatskapitalismus kommunistischer Prägung und werden heute allenfalls bei Rüstungsgeschäften zur Ruhigstellung der Wähler aus der Versenkung geholt. Niemand erwartet von OÖ, dass es trotz geringer Windverhältnisse und schlechter Gesamtvoraussetzungen zum Windstromland wird.

 

13. Beschäftigungseffekt aus der Errichtung und dem Betrieb von Windkraftanlagen:

Herr LR Anschober hat bei der Firma „Energieinstitut an der Kepler -Universität GmbH“ mehrere „Studien“ zum Beschäftigungseffekt von Errichtung und betrieb von Windanlagen in OÖ in Auftrag gegeben. Mit den Resultaten dieser Studien wird dann politisch argumentiert. Die Beschäftigungszahlen werden durch einen Trick aufgemöbelt. Man berücksichtigt auch Sekundäreffekte. Es werden nicht nur die bei der ERrichtung und dem Betrieb generierten Beschäftigungseffekte erfasst. Da zählt auch wenn ein Anlagenmonteur sich die Haare Schneiden lässt und der Friseur anschließend im Gasthaus ein Bier trinkt.

Hingegen werden Beschäftigung mindernde Einflüsse nicht berücksichtigt:

Wenn der Konsument die höheren Strompreise, die in mehrfacher Weise durch die Windstromerzeugung bedingt sind (hohe Einspeisetarife, Leitungskosten, Schattenkraftwerke) bezahlen muß, so verbleibt ihm weniger Geld, das ihm andernfalls für den Erwerb von Waren und Dienstleistungen zur Verfügung stehen würde. In einer korrekten Studie wäre auch der daraus resultierende negative Beschäftigungseffekt zu berücksichtigen.

 

14. Einflüsse auf das Zusammenleben

Bedingt durch die langjährige, wenig sachliche Beeinflussung der Bevölkerung und der Medien durch die Windlobby ist das Thema Windstrom sehr stark mit Emotionen behaftet.

Daraus entstehen oft erhebliche Störungen im Verhältnis der Gemeindebürger zueinander. Zudem können oft einzelne Personen erhebliche Nutzen aus einem Windkraftausbau ziehen während andere Personen durch den Betrieb der Windkraftanlagen wesentlich beeinträchtigt sind. Solche Probleme treten auch zwischen Nachbargemeinden auf. Der Standortgemeinde der Windanlagen kommen erhebliche Zuwendungen seitens der Windkraftbetreiber zu gute, aufgrund der topographischen  Verhältnisse sind die Bewohner der Standortgemeinde eventuell von den Windkraftanlagen nur in geringem Maße beeinträchtigt. Die Nachbargemeinde hingegen ist den Windanlagen sehr stark ausgesetzt, erhält aber von den finanziellen Zuwendungen nichts. Es wäre Aufgabe der Gesetzgebung, hier einen Ausgleich zu finden.

Auch sollten bei Bürgerbefragungen unabhängig von Gemeindegrenzen jene Personen abstimmen, welche den Windrädern ausgesetzt sind, wobei ihr Stimmgewicht vom Grad der Beeinträchtigung abhängt. (z.B. Entfernung zu den Anlagen, visuelle Exposition, Schattenwurf etc.)

 

15. Windkraft in Bayern:

Von Windkraftbefürwortern (z.B LR Anschober bei unserem Besuch in seinem Amtsgebäude anlässlich der Demo in Linz) hören wir, dass in Bayern wo die Windverhältnisse noch etwas ungünstiger sind als in OÖ  1000 (1500) Windanlagen geplant wären. Es soll uns suggeriert werden: Wenn die Bayern das können, muss das ja auch bei uns möglich sein. Nun kann ich mich an ähnliche Bezugnahmen zu Bayern vor etwa vier Jahren erinnern. 2010 waren in dem flächenmäßig etwa gleichgroßen Bayern 460 Windanlagen in Betreib. Österreich hat mit 930 Anlagen das Doppelte. Also da sind wir keineswegs hinten. Ich habe einige private Kontakte zu Personen in Südbayern, aber da tut sich nichts mit Windkraftausbau. Lediglich im Hofholdinger Forst östlich von München ist ein Projekt im Frühstadium. Zu Franken habe ich einen Bericht aus der Frankenpost. Ein bei Wunsiedel errichteter Windpark erfüllt trotz der relativ besten Windverhältnisse in der Region die wirtschaftlichen   Erwartungen nicht. Andere Projekte wurden daher fallengelassen. Ich vermute hinter der neuen Meldung entweder eine bewusste Irreführung oder irgendwelche Leute haben da Zahlen in den Raum gestellt, die mit der Realität nicht in Bezug stehen. Wir bleiben aber dran.