GRÜNE und ÖVP Politiker würgen Diskussion einfach ab

Wir protestieren, GRÜNE und ÖVP Politiker würgen Diskussion im Landtag um größere Abstände zu Windrädern einfach ab!

 

LESERBRIEF: GRÜNEN u. ÖVP Politikern sind Windräder wichtiger als Menschen

Ohne Diskussion abgewürgt haben ÖVP und GRÜNE eine von den Innviertler Abgeordneten David Schießl und Erich Rippl eingebrachten Antrag zur Erhöhung der Mindestabstände zu bewohnten Objekten von 800 m auf 1200 m.

Die Grünabgeordnete Maria Wageneder findet das gut so und erklärt auch warum: Weil man sonst nicht so viele Windräder in Oberösterreich aufstellen könnte wie sie das gerne hätte.

Für sie zählt nicht die Frage, was man den Anwohnern zumuten kann an Einschränkungen des Wohlbefindens, an Gesundheitsrisiken und an Wertverlust ihrer Wohnobjekte. Für sie zählen nur die Windräder.

Das ist Menschenverachtung und Zynismus pur. Nicht die Menschen sind von Bedeutung sondern alleine die grüne Ideologie. Hat Frau Wageneder nicht das gewaltige Größenwachstum bei den Windkraftanlagen mitbekommen? Alleine in den letzten 20 Jahren hat sich die Rotorfläche verdoppelt und die Höhe der Anlagen ist um 300% auf mittlerweile 200 Meter angestiegen. Und unsere Nachbarländer haben dem Rechnung getragen. In Niederösterreich beträgt der Mindestabstand 1200 m und zu Gebäuden in Nachbargemeinden sogar 2 km. In Bayern gilt ein 10 x H Regel was bei 200 m hohen Windrädern einen Abstand von 2 km bedeutet. Und ÖVP und GRÜNE bei uns wollen über das Thema nicht einmal reden und Frau Wageneder findet das gut so. Hauptsache dem Fetisch Windstrom kann weiter gehuldigt werden.

Wir protestieren ausdrücklich gegen diesen Menschen verachtenden Windwahn. Windräder können bei uns im windschwachen Oberösterreich weder nennenswert zu einer Energiewende beitragen, noch das Klima retten. Auch können Windräder leider kein einziges Atomkraftwerk ersetzen. Für ein harmonisches Zusammenleben der Bürger und für ein gutes Verhältnis zur Politik sind sie jedoch Gift. Bei einer Windkraftnutzung in OÖ stimmt weder die wirtschaftliche, noch die gesellschaftliche noch die politische Kosten-Nutzen Rechnung. Ihr Einfluss auf die Umwelt ist ein Skandal.

 

Dr. Günter Wöss
Verein zum Schutz des Kobernaußerwaldes, Braunau

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