Darmstädter Manifest

Im sogenannten Darmstädter Manifest äußern sich bereits im Jahre 1998 zahlreiche deutsche Wissenschafter und Schriftsteller besorgt über die vielen negativen Folgen einer ausufernden Windenergienutzung und stellen an die verantwortlichen Behörden eine Reihe von Forderungen. Dieses „Manifest“ ist heute aktueller denn je. Ein kleiner Auszug :

„Darmstädter Manifest zur Windkraftnutzung in Deutschland“

(Prof. Dr. Lothar Hoischen)

Mit großer Sorge beobachten viele Bürgerinnen und Bürger in unserem Land die fortschreitende Zerstörung der Landschaft und des kulturhistorisch gewachsenen Erscheinungsbildes im Umfeld von Städten und Dörfern durch die ständig wachsende Zahl von Windkraftanlagen. Hinzu kommen unzumutbare Belastungen für die Menschen sowie große Immobilienwertverluste und eine Gefährdung der Tierwelt.

Mit der Windenergienutzung wird eine Technologie gefördert, die für Energieversorgung, Ressourcenschonung und Klimaschutz völlig bedeutungslos ist. Die öffentlichen Fördermittel könnten wesentlich wirksamer zur Effizienzsteigerung der Kraftwerke, zum rationellen Energieverbrauch und zur wissenschaftlichen Grundlagenforschung im Energiebereich eingesetzt werden.

Wir fordern, daß der Windkrafttechnologie alle direkten und indirekten Subventionen entzogen werden. Da wir zu dieser verhängnisvollen Entwicklung nicht mehr schweigen dürfen, wollen wir mit dem Darmstädter Manifest zur Windenergienutzung in Deutschland an die Öffentlichkeit treten und wenden uns vor allem an Politiker, Kulturträger, Umweltverbände und Medien.

Die ständig wachsende Liste der Unterzeichner umfaßt bereits über 95 Hochschullehrer und Schriftsteller. Dieses Manifest wurde auf einer Pressekonferenz im Presseclub Bonn am 1. September 1998 vorgestellt.

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